Das Museum für bildende Künste wurde im 19. Jahrhundert von kunstsinnigen Leipziger Bürgern gegründet. Es hatte am Augustusplatz seinen ersten Standort und musste nach 1945 in das Gebäude des Reichsgerichtes verlegt werden. 1992 fiel ein Beschluss zum Umzug des Bundesverwaltungsgerichtes von Berlin nach Leipzig, so dass sich das Museum nunmehr in einem Neubau auf dem Sachsenplatz ansiedeln wird. Anfang 1997 lobte die Stadt Leipzig einen Architekturwettbewerb aus, bei dem 532 Projekte eingereicht wurden und die Berliner Architekten Hufnagel, Pütz und Rafaelian einen 1. Preis erhielten. Ihr Projekt wird realisiert und der kristallin wirkende Bau kann in einiger Zeit der jüngste große Museumsbau in Deutschland sein.
Direkt am Brühl oder vom Markt erreichbar