Pongoland

  
 Iris Reuther  

Der Zoologische Garten Leipzig hat eine lange Tradition in der Haltung von Menschenaffen. Schon 1880 lebte hier ein junger Schimpanse, 1894 traf der erste Orang Utan aus Borneo ein, 1905 kam ein Gorilla hinzu und seit 1989 gibt es Bonobos. Im Sommer 1997 fiel die Entscheidung zur Gründung des Max-Plack-Instituts für evolutionäre Anthropologie mit einer Außenstelle im Zoo. So entstand Pongoland als größte Menschenaffenanlage in Europa und zugleich das “Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung³ als sicher weltweit einmaliges Gemeinschaftsprojekt zwischen einem Zoo und einer renommierten Forschungsgesellschaft. Dabei wurde eine dreigeschossige Tropenhalle mit einem weitläufigen, naturnah gestalteten Freigelände kombiniert.

An der Pfaffendorfer Str., Straßenbahn Linie 12 (Zoo)

 
 

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