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Meyersche Häuser
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| Iris Reuther |
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Der Leipziger Verleger Herrmann Julius Meyer gründete im Jahr 1888 mit großen Teilen seines Vermögens den "Verein zur Erbauung billiger Wohnungen" und beauftragte den Architekten Max Pommer mit dem Erwerb von günstigen Grundstücken der Stadt Leipzig. Damit begann die Geschichte der Meyerschen Häuser mit insgesamt vier großen Wohnanlagen, die sich bis heute im Eigentum einer Stiftung befinden. Hierzu gehört der große Baublock an der Theresienstraße in Eutritzsch mit markanten Ecktürmen und einem parkartigen Innenhof. In den einheitlich gestalteten Häusern fanden sich ursprünglich auf jeder Etage jeweils zwei oder drei kleine Wohnungen mit Küchenbalkonen auf der Hofseite, die vorwiegend an Arbeiter- und Angestelltenhaushalte vermietet wurden. Theresienstraße/Hamburger Straße, von der Haltestelle Eutritzscher Markt über die Schönefelder Straße erreichbar
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